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Nährstoffe

Mineralstoffmangel beheben und zurück zu mehr Energie

von Martin Krowicki, Dr. rer. medic. 22. Oktober 2023
von Martin Krowicki, Dr. rer. medic. 22. Oktober 2023
6,9K

Ein Mineralstoffmangel kann zu schweren Einschränkungen der Lebensqualität führen. Trotz unseres Wohlstandes und einer guten Lebensmittelversorgung kommen Mangelerscheinungen sehr häufig vor.

Häufig ist zuerst der Energiestoffwechsel betroffen (Schilddrüse, Mitochondrien).

Ursachen liegen in einem erhöhten Verbrauch und einer zu geringen Zufuhr an Nährstoffen.

Fakten zum Mineralstoffmangel:
  • So erreichen über 95 % der Bevölkerung nicht die empfohlene Zufuhr von Jod nicht.
  • Über 75 % der Frauen im gebärfähigen Alter unterschreiten die Empfehlungen der Eisenzufuhr.
  • Jeder vierte Mann unterschreitet die empfohlene Tagesmenge an Magnesium.
    (Datenquelle: Nationale Verzehrstudie II)

Ein Mineralienmangel kann durch geeignete Bluttests einfach erkannt und gezielt beseitigt werden. Auch vorsorglich können viele Tipps beachtet werden. Das alles erfährst Du in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist ein Mineralstoffmangel?
  • Mineralstoffmangel – Symptome
  • Mineralstoffmangel – Ursachen
  • Mineralienlexikon: Mineralien und ihre Funktion
  • Mineralstoffmangel Test – Defizite erkennen und feststellen
  • Mineralstoffmangel – 5 häufige Mangel-Mineralien
  • Mineralstoffmangel ausgleichen
  • Fazit

Was ist ein Mineralstoffmangel?

Mineralien sind Bausteine für die Gesamtheit unsere Körperfunktionen – sie ermöglichen unser Leben. Deshalb ist ein Mineralstoffmangel meist mit einem starken Einschnitt in unsere Lebensqualität verbunden.

Mineralstoffe und Spurenelemente sind essenzielle, anorganische Nährstoffe, die wir täglich über die Nahrung zuführen müssen.

Unser Körper hält die Konzentrationen der Mineralstoffe im Blutserum und Intrazellulärraum in engen Bereichen. Die Menge der Zufuhr unterscheidet sich von Mineralstoff zu Mineralstoff.

Ein Mangel entsteht meist durch drei Einflussfaktoren:

  1. Schlechte Resorption der Nährstoffe (Resorptionsstörung oder Hemmung durch andere Mineralien)
  2. Erhöhter Verbrauch (Stress, hohe Aktivität, Krankheit, Schwangerschaft, Wachstum)
  3. Geringe Zufuhr (Mangelernährung, einseitige Ernährung)

Um einem Mineralstoffmangel vorzubeugen, gibt es Empfehlungen zu täglichen Mindestverzehrmenge. Diese stehen meist auch auf Lebensmittelverpackungen und stammen von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).

Ein Mineralstoffmangel kann zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen und Symptomen führen.

Mineralstoffmangel – Symptome

Mineralstoffmangel Müdigkeit
Chronische Müdigkeit ist eines der häufigsten Symptome des Nährstoffmangels.

Symptome dienen immer als Warnzeichen unseres Körpers. Anhand der jeweiligen Symptome kann eine erste Aussage getroffen werden, welches Mineral in unserem Körper fehlt.

Eine genaue Analyse und folgende Dosierung sind am besten durch einen Mineralstoff Test (Bluttest) möglich.

Die Symptome eines Mineralstoffmangels hängen davon ab, welcher Nährstoff dem Körper fehlt.

Mögliche Symptome sind:

  • Schwaches Immunsystem
  • Verdauungsprobleme
  • Störungen des Herz-Kreislaufsystems (Bluthochdruck)
  • Muskelkrämpfe
  • Schlechte Konzentration und Müdigkeit
  • Schlechte Libido
  • Energielosigkeit und Müdigkeit
  • Psychische Probleme: Depression, Verstimmungen, innere Unruhe
  • Übergewicht

Mineralstoffmangel Symptome Tabelle

Die Symptome unseres Körpers können uns nur ein grobes Bild davon geben, welcher Mineralstoff uns fehlt. Von einer blinden Einnahme bestimmter Mineralien ist abzuraten, da Dosierungen nicht an den Bedarf angepasst werden können.

Der Goldstandard zur Analyse eventueller Mineralstoffmängel ist der Bluttest. Anhand der Symptome können die zu testenden Stoffe eingegrenzt werden. Wenn möglich, ist aber auch eine Komplettanalyse aller Mineralstoffe zu empfehlen.

Tab.1: Mineralstoffmangel Symptome Tabelle: Überblick zu Symptomen und möglichen Mineralstoffdefiziten.

Symptom möglicher Mineralstoffmangel
EnergiemangelJod, Selen, Kupfer, Magnesium, Zink, Eisen
Schlafstörungen Magnesium, Calcium, Kupfer
Schwaches Immunsystem Zink, Selen, Kupfer
Konzentrationsprobleme Eisen (bei Blutanämie), Magnesium, Kalium
Schlechte Libido Zink, Molybdän, Bor
Haarausfall Zink, Selen, Kupfer, Jod
Schlechte Haut Calcium, Zink, Jod
Herzrhythmusstörungen Eisen, Kalium, Magnesium
Bluthochdruck Kalium, Magnesium
Kopfschmerzen Magnesium, Zink
Verstimmungen Magnesium
Innere Unruhe Elektrolyte in Dysbalance (Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium)
Übergewicht Magnesium, Selen, Jod, Chrom

Medizinischer Disclaimer: Diese Tabelle ersetzt keine ärztliche Beratung (Anamnese). Es besteht kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Symptom und Mangel – eine Behandlung auf Verdacht ist nicht zu empfehlen. Wende Dich bei schweren Symptomen an Deinen Arzt oder Heilpraktiker (am besten mit Zusatzqualifikation orthomolekulare Medizin). Auch seriöse Anbieter für Bluttests können Dir helfen.

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Mineralstoffmangel – Ursachen

Die Ursachen für einen Mineralstoffmangel sind sehr unterschiedlich.

Fakt ist, dass Mangelerscheinungen innerhalb der Bevölkerung häufig vorkommen.

Dabei ist diese Situation recht kontrovers, da wir eigentlich in einem Paradies leben, was die Lebensmittelauswahl angeht.

„Schlechter Ernährungszustand trotz Schlaraffenland“

Dr. Volker Schmiedel

In erster Linie können unsere Ernährungsgewohnheiten die Ursache sein:

  • Einseitige Ernährung
    • Wenig Differenzierung der Mahlzeiten
    • Einseitige Ernährungsformen
  • Zu hoher Anteil ungesunder, nährstoffarmer Lebensmittel (Junk-Food)
  • Geringe Qualität der Lebensmittel (nährstoffarme Böden, lange Lagerung)
  • Zu lange Diäten, Essstörungen, wenig Appetit (v.a. ältere Menschen)

Eine weitere Ursache für Nährstoffmängel kann in der schlechten Verdauung von Lebensmitteln bzw. der Resorption (Aufnahme) der Mineralien liegen. Diese können durch folgende Faktoren begünstigt werden:

  • Störungen der Leber, Galle, des Darms, der Bauchspeicheldrüse oder der Niere
  • Autoimmunerkrankungen und chronische Darmerkrankungen
  • Häufiger Alkohol und Tabakgenuss
  • Einnahme von Medikamenten

Eine dritte Ursache kann ein zu hoher Verbrauch an Mineralstoffen sein. Häufige Auslöser dafür sind:

  • Stress
  • Hohe körperliche und geistige Aktivität
  • Schlafmangel
  • Erkrankungen (Entzündungen im Körper, Autoimmunerkrankungen)
  • Schwangerschaft
  • Wachstum

Mineralienlexikon: Mineralien und ihre Funktion

In diesem Kapitel möchte ich Dir die häufigsten Mineralstoffe und Spurenelemente vorstellen. Du bekommst eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen und den jeweiligen Tagesbedarf zu Vorbeugung eines Mineralstoffmangels.

Tab.2: Alle Mineralstoffe und Spurenelemente und ihre Funktionen im Überblick. Tagesbedarf entspricht der empfohlenen Mindestverzehrmenge pro Tag (Empfehlungen der EFSA -Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und nach Schmiedel, 2019)

Mineralstoff Funktion LebensmittelTagesbedarf

Calcium

„Knochenmineral“ – Knochen, Zähne
stabilisiert Zellmembranen
(grünes) Gemüse, Milchprodukte, Nüsse, Mineralwasser (s. calciumhaltige Lebensmittel) 800 mg
Kalium „Zellmineral“ – wichtig für die Funktion der Nerv- und Muskelzellen (grünes) Gemüse, Obst, Nüsse, Pilze (s. kaliumhaltige Lebensmittel) 2000 mg
Magnesium „Knochen- und Muskelmineral“ – Energiegewinnung, wichtig für die Funktion der Nerv- und Muskelzellen Grünes Gemüse, Nüsse, Kerne, Hülsenfrüchte (s. magnesiumhaltige Lebensmittel) 375 mg
Natrium„Energiemineral“ – wichtig für die Energieaufnahme und FlüssigkeitshaushaltFisch, Meeresfrüchte, Salz (s. natriumhaltige Lebensmittel)1500 mg
Spurenelement Funktion Tagesbedarf
Bor „Hormon-Spurenelement“ – wichtig für die Herstellung von Testosteron, Östrogen und Vitamin D

Avocado, Pflaumen, Datteln, Nüsse, Soja

3 mg

Chrom „Zucker-Spurenelement“ – verbessert den Einbau von Glukose in Muskel- und Leberspeicher. Kakao, Nüsse, Käse, Leber, Weizenkeime 40 µg

Eisen

„Blut-Spurenelement“ – Energieversorgung (Sauerstofftransport), Immunsystem

Rotes Fleisch, Innereien, Weizenkeime, Hirse

(s. eisenhaltige Lebensmittel)
14 mg

Fluor

„Zahn-Spurenelement“ – Zahnhärtung, Knochenstärkung Fisch, Gemüse, Fleisch, Mineralwasser 0,5 mg
Jod„Schilddrüsen-Spurenelement“ – Energiestoffwechsel über Schilddrüsenhormone, Kognition Meeresprodukte wie Fisch, Krustentiere, Algen
(s. jodhaltige Lebensmittel)
150 µg
Kupfer „Multitalent-Spurenelement“ – Eiweißstoffwechsel, Energiegewinnung, Nervensystem, Immunsystem Nüsse, Kakao, Pilze, Kokosnuss, Innereien
(s. kupferhaltige Lebensmittel)
1 mg

Mangan

„Antioxidations-Spurenelement“ – Cholesterinstoffwechsel, unterstützt Superoxiddismutase (SOD), welches antioxidativ wirkt

Schwarzer Tee, Haferflocken, Leinsamen, Nüsse, weiße Bohnen

2 mg
Molybdän „Eisen-Schwefel-Spurenelement“ – Eisentransport, Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren, Harnstoffwechsel Hülsenfrüchte, Eier, Fleisch 50 mg
Selen „Antioxidations-Spurenelement“ – stärkt antioxidative Enzyme, Schilddrüse, Entgiftung Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Eier, Kokosnuss, Paranüsse (s. selenhaltige Lebensmittel)55 µg

Zink

„Immun-Spurenelement“ – Antioxidation, Zellneubildung, Wundheilung, Regulierung Blutzucker Meerestiere, Fleisch, Käse, Weizenkeime, Innereien (s. zinkhaltige Lebensmittel)

10 mg

Mineralstoffmangel Test – Defizite erkennen und feststellen

Es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Mineralstoffmangel Test, mit welchem wir Defizite erkennen und feststellen können.

Typische Formen der Diagnose sind:

  • Anamnese (Symptome und Familienanamnese von Krankheiten)
  • Körperliche Untersuchung
  • Prüfung der Ernährungsgewohnheiten
  • Blutbild

Das Blutbild stellt die genaueste Methode dar. Dabei wird eine Blutprobe entnommen und mittels labordiagnostischer Verfahren analysiert. Die Blutwerte werden dann mit den Referenzwerten verglichen.

Hieraus lassen sich schließlich Empfehlungen ableiten, um einen Mineralstoffmangel ausgleichen zu können.

Ein Blutbild kann entweder vom Arzt erstellt werden oder mit einem Bluttest zuhause.

Empfehlung: Mineralstoffmangel Test von zuhause

Ein Mineralstoffmangel Test für zuhause bietet die Möglichkeit, ein umfassendes Bild über Deine Blutwerte zu erhalten.

Der Ablauf eines solchen Tests ist folgender:

  • Testkit bestellen (enthalten sind Lanzette, Blutröhrchen, Desinfektion, Pflaster und Versandumschlag)
  • Blutprobe über einen kleinen Piecks in die Fingerspitze entnehmen.
  • Probe in das Labor senden.
  • Innerhalb von 20 Werktagen ist das Ergebnis über eine Online-Auswertung verfügbar.
  • Die Auswertung enthält eine grafische Veranschaulichung der Werte sowie individualisierte Ernährungs- und Handlungsempfehlungen.

Ich arbeite mit Bluttests und Nährstoffen von Eqology. Der Mineralstoff Test erfasst 5 wichtige Nährstoffe für den Energiestoffwechsel: Jod, Selen, Magnesium, Kupfer und Zink.

In dem 6-Monatskonzept mit dem passenden Nordic Energy Booster (Multinährstoff) gelangst Du zu nachweislich verbesserten Mineralstoffwerten im Blut.

Hier siehst Du die Verbesserung der Jod-Werte bei 882 Probanden über 6 Monate mit dem Nordic Energy Booster von Eqology (Multinährstoff), gemessen mit dem Mineralien Test von Eqology (Grafik, Vitas Labor 2023).

Vor allem bei Störungen im Energiestoffwechsel (Schilddrüse, Mitochondrien, Fatigue) ist das Nordic Energy Konzept sehr zu empfehlen.

Wenn Du das Konzept testen oder mehr dazu erfahren möchtest, dann schreibe mir an martin@happy-blood.de

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Mineralstoffmangel – 5 häufige Mangel-Mineralien

Es gibt einige Mineralien, welche häufiger als Mangelerscheinung vorkommen.

#1 – Magnesiummangel

Über 300 Enzyme unseres Körpers sind auf Magnesium angewiesen – allein dieser Fakt verdeutlich die Wichtigkeit dieses Minerals.

Etwa 60 % des Magnesiums sind in unseren Knochen gebunden, die restlichen 40 % befinden sich in Muskelzellen und Organen. Nur etwa 1 % befindet sich in unserem Blutserum.

Ein Magnesiummangel äußert sich durch folgende Symptome:

  • Muskelkrämpfe, -zittern, -schwäche
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Innere Unruhe

Unser Tagesbedarf liegt bei mindestens 375 mg, wobei Stress und körperliche Aktivität sehr starke Magnesium-Verbraucher sind. Deshalb kann die Zufuhr von Magnesium deutlich höher angesetzt werden.

Magnesiumreiche Lebensmittel sind:

  • Grünes Gemüse (Spinat, Grünkohl)
  • Kerne (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
  • Nüsse (Mandeln, Cashew)
  • Kakao
  • Hülsenfrüchte
Mineralstoffmangel Magnesium
Nicht nur Muskelkrämpfe sind ein Zeichen von Magnesiummangel. Innere Unruhe, Gereiztheit und Schlaflosigkeit zählen auch zu den Symptomen.

#2 – Kupfermangel

Kupfer ist wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen und für eine gesunde Funktion der Schilddrüse.

Damit ist es entscheidend für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, denn es bildet eine Grundlage für die Sauerstoffversorgung. Es unterstützt außerdem die körpereigene Kollagensynthese.

Symptome sind möglicherweise folgende:

  • Müdigkeit bzw. niedriges Energieniveau
  • Blässe
  • niedrige Körpertemperatur
  • Anämie (Blutarmut bzw. Verminderung der rotenBlutkörperchen)
  • schwache, brüchige Knochen
  • dünner werdendes Haar
  • Gewichtsverlust
  • Hautentzündungen
  • geschwächtes Immunsystem

Unser Tagesbedarf liegt bei circa 1 – 1,5 mg, wobei Sportler und Frauen womöglich einen erhöhten Bedarf haben.

Vor allem bei Problemen mit der Schilddrüse, den Mitochondrien oder dem Immunsystem sollte Kupfer im Blut bestimmt werden.

Kupferreiche Lebensmittel sind:

  • Rotes Fleisch (Rindfleisch)
  • Innereien (Herz und Leber)
  • Dunkle Schokolade
  • Spirulina
  • Shiitake (getrocknet)

#3 – Zinkmangel

Zink ist in mehr als 70 Enzymen unseres Körpers vorhanden und vor allem für unsere Immunzellen wichtig. Ein gut funktionierendes Immunsystem ist von guten Zink-Werten abhängig.

Ein Zinkmangel kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Schwaches Immunsystem
  • Schlechte Wundheilung
  • Haarausfall
  • Hautprobleme (Akne)
  • Neigung zu Allergien
  • Unfruchtbarkeit bei Männern

Zinkreiche Lebensmittel zur Deckung des Tagesbedarfs sind:

  • Meerestiere (Muscheln, v.a. Austern)
  • Vollkornprodukte
  • Gemüse
  • Käse

#4 – Selenmangel

Selen ist ein wichtiger Co-Faktor für zahlreiche enzyme unseres Körpers (es gibt 60 verschiedene Selenoproteine).

In der DNA ist es das am häufigsten vorkommende Spurenelement und es ist Bestandteil der Glutathionperoxidase (Glutathion ist unser körpereigenes Antioxidans).

Symptome sind möglicherweise:

  • Muskelschwäche
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Brain Fog (Bewusstseinstrübung)
  • Schilddrüsenprobleme
  • Haarausfall und gestörte Nagelbildung
  • Infektanfälligkeit und geschwächtes Immunsystem
  • Geringere Spermienbildung und sogar Unfruchtbarkeit

Selenreiche Lebensmittel sind:

  • Paranüsse
  • Meeresfrüchte
  • Fisch

Bei Schilddrüsen- oder Mitochondrienproblemen sollte Selen unbedingt im Blut bestimmt werden. Auch unser Immunsystem braucht entsprechend gute Selenblutwerte.

#5 – Jodmangel

Die Gefahr eines Jodmangels der Bevölkerung wurde von staatlichen Organisationen schon vor Jahren erkannt. Das ist der Grund, warum wir jodiertes Speisesalz in unseren Supermärkten finden.

Ein Jodmangel kommt häufig vor, wenn wenig Lebensmittel aus dem Meer konsumiert werden. Jod ist zwar auch in Gemüse enthalten, aber aufgrund nährstoffarmer Böden ist der Gehalt an Jod sehr schwankend.

Ein Jodmangel kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Probleme mit der Schilddrüse
  • Geringe Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit und Trägheit
  • Depression
  • Gewichtszunahme

Mineralstoffmangel ausgleichen

Mineralstoffmangel Lebensmittel
Die Formel für Gesundheit ist simpel: Ersetze nährstoffarmes essen (rechts) durch vitale Lebensmittel (links).

Wenn Du einen potenziellen Mineralstoffmangel ausgleichen möchtest, hast Du mehrere Möglichkeiten.

Bei einem starken Mangel ist meist die Auffüllung der Speicher mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zu empfehlen. Die Dosierung sollte dabei entsprechend angepasst werden. Es ist nicht immer nötig, die Nahrungsergänzungsmittel dauerhaft zu nutzen, weshalb eine erneute Blutanalyse nach drei bis vier Monaten zu empfehlen ist.

Langfristig macht auf jeden Fall eine Ernährungsumstellung Sinn. Auch die gezielte Zufuhr von nährstoffreichen Lebensmitteln ist empfehlenswert. So kann bei einem Magnesiummangel auf nährstoffreiche Lebensmittel wie Sonnenblumenkerne, grünes Gemüse oder Nüsse zurückgegriffen werden.

Einige grundlegende Ernährungsempfehlungen sind diese:

  • Iss reichlich (grünes) Gemüse: Spinat, Brokkoli, Wirsing, Karotten, Rote Beete.
  • Greife auf hochwertige tierische Produkte zurück: Weidefleisch, Bio-Eier, Innereien.
  • Nutze nährstoffreiche Lebensmittel aus dem Meer (Fisch, Algen).
  • Reichere Deine Mahlzeiten mit gesunden Fetten an (Leinöl, Olivenöl, Kokosöl).
  • Trinke gutes Mineralwasser und am besten Heilwasser.

Möchtest Du Mineralstoffe ergänzen? Dann findest Du im Nordic Energy Konzept einen äußerst wirksamen und wissenschaftlich geprüften Multinährstoff.

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Um einen Mineralstoffmangel ausgleichen zu können, solltest Du außerdem darauf achten, die stärksten „Verbraucher“ zu eliminieren.

Sinnvoll sind Methoden zur Stressbewältigung, ausreichend Schlaf und die Vermeidung ungesunder Gewohnheiten (Rauchen, Alkohol).

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Fazit

Trotz unseres Wohlstandes sind Mangelerscheinungen ein großes Problem unserer Gesellschaft. Ein Mangel kann zu großen Einschränkungen der Lebensqualität führen.

Viele Menschen plagen sich mit Müdigkeit, Energielosigkeit, häufigen Erkältungen oder Muskelproblemen.

Dabei ist ein Mineralstoffmangel heutzutage sehr gut erkennbar und ausgleichbar – ein Mineralstoff Test ist – auch aus präventiver Sicht – ratsam!

Mehr interessante Artikel findest Du hier:

  • Algenöl – Alles über die vegane und nachhaltige Omega-3 Quelle
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  • Entzündungswerte im Blut – welche sind zu beachten?
  • Rinderherz Rezept – eine wahre Nährstoffbombe
  • Rote Bete Aufstrich – ein pflanzlicher Eisen-Lieferant
Studien- und Quellenverzeichnis

  • European Food Safety Authority (EFSA). Nährstoffaufnahme-Referenzwerte und Ernährungsleitlinien https://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/dietary-reference-values
  • Max Rubner-Institut – Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (2008). Nationale Verzehrstudie 2. Zugriff am 13.02.2020 unter https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/nationale-verzehrsstudie-zusammenfassung.html
  • Schmiedel, Volker (2019): Nährstofftherapie. Orthomolekulare Medizin in Prävention, Diagnostik und Therapie. 4. Auflage. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag.
  • Bird, Julia K.; Murphy, Rachel A.; Ciappio, Eric D.; McBurney, Michael I. (2017): Risk of Deficiency in Multiple Concurrent Micronutrients in Children and Adults in the United States. In: Nutrients 9 (7), S. 655. DOI: 10.3390/nu9070655.
  • Bruins, Maaike J.; Bird, Julia K.; Aebischer, Claude P.; Eggersdorfer, Manfred (2018): Considerations for Secondary Prevention of Nutritional Deficiencies in High-Risk Groups in High-Income Countries. In: Nutrients 10 (1), S. 47. DOI: 10.3390/nu10010047.
  • Calton, Jayson B. (2010): Prevalence of micronutrient deficiency in popular diet plans. In: J Int Soc Sports Nutr 7, S. 24. DOI: 10.1186/1550-2783-7-24.
  • Capone, Kristin; Sentongo, Timothy (2019): The ABCs of Nutrient Deficiencies and Toxicities. In: Pediatric annals 48 (11), e434-e440. DOI: 10.3928/19382359-20191015-01.

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Martin Krowicki, Dr. rer. medic.

Martin ist zertifizierter Mikronährstoff-Berater, studierter Sportwissenschaftler (M.A.) und hat im Bereich Arbeitsmedizin promoviert. Als Gesundheitscoach für Unternehmen und Redakteur verschiedener Gesundheitsmagazine möchte er seine Mitmenschen zu mehr Eigenverantwortung über Ihre Gesundheit motivieren.

3 Kommentare

Martin Krowicki 29. Mai 2020 - 11:07

Hallo Chris,

danke für Dein umfangreiches Feedback und die geteilten Erfahrungen 🙂

Ja foryou ist ein Ableger von Dr. Strunz und daher auch ein sehr vertrauenswürdiger Anbieter. Hierzu lade ich auch bald meinen Erfahrungsbericht hoch.

Wir ergänzen jetzt nach und nach Beiträge zur entsprechenden Nährstoffversorgung mit den jeweiligen Mangel-Mineralien (z.B. Jodhaltige Lebensmittel). Wir hoffen, dass dies die Navigation auf happy-blood für Interessierte verbessert und es einen Mehrwert bringt 🙂

LG Martin

Antworten
Beate 20. Juni 2023 - 16:37

Hallo Martin,
lieben Dank erstmal für Deinen aufschlussreichen Input zum Mineralstoffmangel.
Ich habe auch zunächst einen Bluttest machen lassen. Dieser enthielt auch die Prüfposition Phosphor. Hast Du dazu eventuell auch Input? Das wäre super.

Antworten
Verena Garcia Instagram
Verena Garcia y Boullosa, Ärztin 1. Juli 2023 - 10:34

Hallo Beate!

Phosphor ist neben Calcium eine der wichtigsten Nährstoffe für den Knochenstoffwechsel und den Aufbau von Zähnen. Außerdem gibt er einen Hinweis über den Vitamin D-Stoffwechsel und gehört zum Standardlabor meistens dazu und es schadet nicht, ihn mitbestimmen zu lassen.

Ich hoffe, dies beantwortet deine Frage ausreichend.
Liebe Grüße,
Verena

Antworten

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